Wenn es ums Detoxen geht, dann gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Das wichtigste ist, dass du die Methode findest, die leicht für dich ist, dir Spaß macht und gut in deinen Alltag einzubringen ist.
Es gibt nichts anstrengenderes als ein Detox zu machen und dabei gestresst zu sein, dich und deinen Körper dazu zu zwingen und hinterher noch frustrierter zu sein, weil du es ‚mal wieder nicht’ geschafft hast!Detoxen ist wie ein guter und feiner Frühlingsputz… (leicht, frisch und spaßig!) und nachdem der Frühling in Europa angekommen ist, nehmen viele Menschen diese Jahreszeit zum Anlass, um ihre Häuser und Körper mal wieder richtig durch zu putzen.

Für mich geht es beim Detoxen nicht nur darum, meinen Körper mal wieder zu entrümpeln, sondern auch wieder mehr Raum und Möglichkeiten in mein Leben einzuladen. Ob du es glaubst oder nicht, wenn dein Darm glücklich ist, dann hast du nicht nur mehr Energie und Vitalität, sondern auch mehr ‚Happiness’, Klarheit und Gewahrsein in deinem Leben.

Lade mit dem Detoxen Raum und Möglichkeiten in dein Leben ein.

Hier meine unkonventionellen 10 Tipps, wie du mit Leichtigkeit Detoxen kannst – ob Frühling oder nicht:

  1. MIT deinem Körper, nicht GEGEN ihn. Viele Menschen beginnen ein Detox nicht aus Freude, um dem Körper etwas Gutes zu tun, sondern mit Lustlosigkeit, aus einem Muss heraus und der Ansicht, dass sie jetzt auf Dinge verzichten müssen und man ihnen etwas wegnimmt. Das ist nicht unbedingt der Beste Start dafür. 
Was wäre, wenn es nicht darum ginge, dass man auf etwas verzichten muss und einem etwas weggenommen wird (die gute Schoki, Süßes oder der feine Schweinsbraten), sondern darum, was man dadurch erhält (Energie, Vitalität, Leichtigkeit, Happiness, Raum, Möglichkeiten und mehr Gewahrsein)? 
Spürt sich das nicht gleich viel freier und weiter an?
  2. Timing: Wenn du ein Detox machst, höre auf deinen Körper, wenn er dazu bereit ist und nicht auf die beste Freundin, die gerade auf einem mega Cleansing ist und dir begeistert davon erzählt. Auch wenn gerade Frühling die Zeit ist, wo jedes Magazin die besten Detox Tipps vorstellt… wenn es sich für dich gerade nicht gut anspürt, dann ist vermutlich nicht der richtige Zeitpunkt. Ein Detox mit Stress hat wahrscheinlich nicht den Effekt, den du dir wünscht.
  3. Frage deinen Körper: Du fragst dich vielleicht wie du weißt, wann dein Körper bereit ist? Nun ja, so wie du weißt, dass es an der Zeit ist, einen Wohnungsputz zu machen. Du weißt es einfach… 😉 
Oder du fragst ganz einfach deinen Körper. Warum nicht gleich zur Quelle gehen und ihn direkt fragen? 
Dein Körper antwortet dir vermutlich nicht mit Worten… aber du bekommst ein Gespür und eine Wahrnehmung. Je mehr du fragst, desto einfacher wird es!Z.B. „Hey Körper, möchtest du ein Detox machen?“ Dann nimm wahr, ob es sich ‚leicht’ anspürt, was soviel bedeutet wie JA! Oder ob es sich schwer anspürt… dann ist vielleicht gerade nicht der richtige Zeitpunkt. [Wenn du dir dennoch nicht sicher bist, der Beginn einer neuen Jahreszeit ist meistens ein ganz guter Anhaltspunkt. Aber wie gesagt, wichtiger ist es, auf deinen Körper zu hören.]
  4. Unendlich viele Möglichkeiten. Wenn es ums Detoxen geht, gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten, was die Dauer oder die Methode betrifft. Manche Menschen schwören aufs Fasten, andere benutzen Shakes und Pulver und wieder andere lassen ganz einfach verschiedene Nahrungsmittel aus ihrer Ernährung aus.Wähle die Methode für dich aus, die sich am besten für dich anspürt und die du mit der größten Leichtigkeit durchführen kannst. Du musst dich nicht 1, 2 oder 4 Wochen durch eine Saftkur oder durchs Fasten quälen… und wie in Tipp 2 schon erwähnt, frage deinen Körper: „Körper, was wäre der beste Beitrag für dich?“ Und dann schau, was dir in die ‚Hände’ fällt. Ohne super esoterisch und Wodoo-Woodoo mäßig klingen zu wollen, doch das Universum funktioniert tatsächlich auf magische Art und Weise. Du fragst nach etwas und Schwups, fällt dir die Information, die du brauchst, in die Hände.Frage: „Körper, was ist der beste Beitrag für dich?“
  5. Meine Lieblingsdetox-Methode ist folgende Nahrungsmittel mal für eine Zeit auszuschließen: Fleisch, Milchprodukte, Zucker (weißer und brauner), glutenhältige Nahrungsmittel, Alkohol und Kaffee. Das ist alles. So einfach kann es auch gehen 😉

  6. Wie lange? Auch die Länge des Detox ist unterschiedlich. Denn auch hier gilt es, auf deinen Körper zu hören! Zwinge deinen Körper zu nichts, sei dir allerdings bewusst, dass dir dein Kopf manchmal Tricks spielt. Nach 2 Tagen hast du vielleicht das Gefühl, dass du unbedingt Zucker, Schokolade oder einen Kaffee brauchst. Sei in der Frage, ob das tatsächlich dein Körper ist, der diese Nahrungsmittel verlangt, oder dein Kopf! Wie oft hast du zum Beispiel Müdigkeit und Energiemangel mit Kaffee verschleiert.
  7. Happy Gut, Happy Mind! Wusstest du, dass wenn du deinen Darm mal wieder so richtig reinigst, dein Geist auch wieder mehr Klarheit bekommt. Deine Wahrnehmung kann besser werden und es stärkt deine Kommunikation mit deinem Körper. Kennst du das, wenn du das Gefühl hast, ein bisschen vernebelt zu sein und nicht wirklich Klarheit zu haben. Das ist meist ein guter Zeitpunkt für ein ‚Cleansing’.
  8. Loslassen was nicht mehr dient. Oft kommen bei einem ‚Detox’ auch Ansichten, Gedanken oder Gefühl hoch, die sich sehr unangenehm anspüren. Das sind die Dinge, die deinem Leben einfach nicht mehr dienlich sind… warum das alles nicht auch gleich loslassen?!
  9. Das ‚Tech-Detox’. Gehörst du zu den Menschen, die als erstes in der Früh, während sie noch im Bett liegen, das Handy in die Hand nehmen und Mails lesen und auf Facebook gehen.
Ich habe bemerkt, wann immer ich in der Früh als erstes auf Social Media gehe, dass ich meinen Tag damit beginne, in die Welt anderer Menschen einzutauchen, anstatt zuerst Möglichkeiten für meinen eigenen Tag zu öffnen. Ein Detox für den Körper ist ein guter Anlass, sich seiner Gewohnheiten bewusst zu werden, die dir möglicherweise gar nicht so dienlich sind. Probiere doch mal aus, dich die erste Stunde am Morgen nur dir zu widmen, bevor du in die Internet-Welt eintauchst.
  10. Hab Spaß! Mein Motto ist: „Was auch immer du tust, hab Spaß dabei!“ Und wenn dir Detoxen keinen Spaß macht und du auch keinen Weg findest, dann lasse es sein.
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